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Mit dem Mietwagen durch die USA – unterwegs im Land der Freiheit



Die beste Möglichkeit, Land, Leute und Kulturen in den USA kennenzulernen, ist ein Roadtrip mit dem Mietwagen.
So kann man die legendäre Route 66 von Ost nach West erleben, sich eine Tour von Metropole zu Metropole oder von einem Nationalpark zum anderen zusammenstellen oder aber die Klänge von Jazz und Blues schon auf dem Highway 61 in Richtung New Orleans spüren.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet auch für eine Mietwagenreise alles, was das Herz eines echten Entdeckers begehrt – grandiose Landschaften und einmalige Naturkulissen, jede Menge Sehenswürdigkeiten, kleine verschlafene Ortschaften und quicklebendige Metropolen. Damit der Roadtrip auch zu einem unvergesslichen Erlebnis voller positiver Eindrücke wird, gibt es hier sieben hilfreiche Reisetipps, mit denen nichts mehr schiefgehen kann.

Mit dem Mietwagen durch die USA1. Flug und Mietwagen frühzeitig buchen

Für die Mietwagenbuchung sind mindestens 6 Monate vor Reisebeginn empfehlenswert – hier ist die Auswahl normalerweise noch recht groß und man kann das Auto wählen, was den persönlichen Ansprüchen gerecht wird. Wer zu spät kommt, muss nehmen, was noch frei ist.

Wichtig: Wer mit dem Wohnmobil verreisen möchte, bucht am besten schon ein Jahr im Voraus. Das ist besonders wichtig, wenn der Reisezeitpunkt in die allgemeine Ferien- und Urlaubszeit fällt.

Anders als in Deutschland fallen die verschiedenen Fahrzeugkategorien in den USA bedeutend größer aus. Empfehlenswert sind Limousinen, die über einen geschlossenen Kofferraum verfügen und nicht mit der Fahrgastzelle verbunden sind.

Unbedingt beachten sollte man auch, dass Upgrades wie ein Kindersitz oder ein Navigationsgerät in den Staaten sehr teuer sein können. Unter Umständen kann es sich dann als günstiger erweisen, diese statt zu Mieten direkt vor Ort zu kaufen.

2. Wachsamkeit beim Versicherungsschutz ist geboten

Grundsätzlich für Auslandsreisen empfohlen, ist eine Auslandskrankenversicherung auch für die USA wirklich lohnenswert und gehört deshalb definitiv ins Reisegepäck. Die gesetzliche Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug ist in einigen Bundesstaaten auf 5000 US-Dollar beschränkt – verursacht man einen Schaden mit höheren finanziellen Forderungen, so sind diese aus eigener Tasche zu zahlen.

Mietwagenreise: Auf der Route 66 durch die USAEine Vollkasko- und Diebstahlversicherung ist deswegen absolut empfehlenswert.  Im Idealfall schließt man diese Versicherung schon in Deutschland ab, hier bekommt man in der Regel günstigere Angebote als direkt vor Ort und kann auch alle Fragen rund um den Versicherungsschutz auf Deutsch klären.

3. Besonderheiten im Straßenverkehr beachten

Anders als in Europa gilt in den USA ein Tempolimit von 75 Meilen pro Stunde, was rund 121 Kilometern pro Stunde entspricht und von vielen Autofahrern meist als gemütlich, aber auch gewöhnungsbedürftig eingeschätzt wird. Und daran sollte man sich auch halten, denn es können empfindliche Strafen drohen.

Gerät man in eine Verkehrskontrolle, gilt es vor allem, Ruhe zu bewahren. Man sollte auf jeden Fall entspannt und ruhig im Fahrzeug sitzen bleiben und die Hände dabei gut sichtbar am Lenkrad haben. Nicht empfehlenswert ist es auszusteigen, denn das wird schnell als Provokation gewertet und kann unliebsame Maßnahmen nach sich ziehen.

Als Europäer muss man in den USA einen internationalen Führerschein zusätzlich mit sich führen – wer bisher nur den deutschen Führerschein besitzt, sollte nicht vergessen, rechtzeitig einen internationalen Führerschein zu beantragen.

4. Nichts geht ohne Kreditkarte

Ob im Supermarkt, in der Mall, im Hotel oder auch nur im Café – überall wird in dem Land mit einer Kreditkarte gezahlt. Und das selbst auch dann, wenn es sich nur um kleine Centbeträge handelt.

Wer auch hierzulande und im Alltag gut ohne eine Kreditkarte auskommt, sollte sich auf jeden Fall für den Urlaub in den USA rechtzeitig eine solche besorgen. Auch zu beachten ist hierbei, dass es bei vielen Mietwagenfirmen gar nicht möglich ist, ein Auto ohne Kreditkarte zu mieten.

Natürlich ist es auch ratsam, einen gewissen Teil an Bargeld bei sich zu haben und sich nicht nur auf die Karte zu verlassen.

5. Unterkünfte ruhig spontan und online buchen

Mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop lassen sich die benötigten Hotels auf dem Roadtrip bequem online organisieren und buchen – einfach am Vorabend nach Angeboten und Möglichkeiten schauen und dann für den nächsten Tag reservieren. Oftmals sind Preise im Internet günstiger als am Telefon.

6. Unter der Woche aufs Land, in die Metropolen am Wochenende

In vielen Metropolen der USA findet wochentags das typische „Geschäftsleben“ statt. Die „Overnight Rates“ sind dann wesentlich teurer und es ist bedeutend stressiger und erheblich mehr Verkehr auf den Straßen. Bei den Nationalparks hingegen ist es genau anders – hier zahlt man am Wochenende mehr für eine Übernachtung.

7. Weniger ist oft mehr

Mit dem Auto durch die USA - wenn Bisons die Straße benutzen, wartet man als Autofahrer lieberWer aus dem “engen” Europa in die schier grenzenlose Weite der USA kommt, neigt schnell dazu, die Entfernungen zu unterschätzen. Hier scheint alles etwas größer und weiter zu sein.

Darauf sollte man sich bereits bei der Reiseplanung einstellen und entsprechende Routen nicht zu lang wählen. Schließlich ist es nicht Sinn und Zweck eines Urlaubs, hektisch über die Straßen zu rasen, sondern das Land in vollen Zügen zu genießen.

Gerade für die großen und beeindruckenden Nationalparks sollte man genügend Zeit einplanen. Oft genug kann es auch vorkommen, dass sich die Weiterfahrt um einige Stunden verzögert.

Daran muss man nicht selbst schuld sein und das kann man auch nicht immer planen – beispielsweise, wenn eine Herde Büffel die Straße kreuzt oder plötzlich zwischen den abgestellten Autos auf dem Parkplatz ebenfalls eine Rast einlegt, wie das im Yellowstone Nationalpark keine Seltenheit ist. Dann heißt es einfach warten, bis sie weiterziehen, und dieses beeindruckende Schauspiel einfach in aller Ruhe genießen.
Wann erlebt man so etwas schon mal?

 

 

 

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erstellt am: 02.07.2016 von:
Kategorien: Reisen mit dem Auto
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