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Es gibt Reisen, die man wieder und
immer wieder macht, wie Bücher,
die man liest, oder Musik, die man hört,
wie Gesichter, die man sieht,
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jedesmal ist etwas verändert
und etwas gleich geblieben.
William Saroyan,
Die ganze Welt und der Himmel selbst

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Work & Travel: Tipps, wie man das Meiste aus seinem Auslandsjahr herausholt



Work & Travel – in den Köpfen vieler Verbraucher haben sich hierzu Klischees festgesetzt. Wer sich für diese Form des „Auslandsaufenthalts“ entscheidet, lebt aus dem Rucksack, ist mit abgewetzter Jeans, Sandalen sowie Vokuhila unterwegs – und meistens knapp bei Kasse.

Reiseziel AustralienUnd natürlich ist das Lieblingsziel aller Work & Traveller Australien. Der 5. Kontinent, auf dem Kängurus und Didgeridoo zu Hause sind, ist der Inbegriff für Work & Travel. In der Praxis sehen Work & Traveller bzw. deren Erlebnisse mitunter ganz anders aus.

Das Work & Traveller eher aus dem Rucksack als aus einem Rollkoffer leben, hat einfach praktische Gründe. Mit der Entscheidung für einen Work & Travel-Aufenthalt entscheiden sich junge Erwachsene bewusst dafür, andere Länder aus einem ganz anderen Blickwinkel wahrzunehmen.

Mitunter kann Work & Travel Weichen für die Zukunft stellen und ist eine Chance, sich beruflich einen Vorteil zu erarbeiten.

Verschiedene Arbeitsstationen gut planen – auch für das Budget wichtig

Gute Planung ist die halbe Miete. Beim Work & Travel sind viele mit einfachen Jobs wie Fruit Picking zufrieden. Trotzdem passiert es immer wieder, dass die „Reisekasse“ zusammenschmilzt, ein neuer Job aber nicht in Aussicht ist.
In dieser Situation ist guter Rat teuer. Eine gute Vorbereitung befasst sich daher nicht nur mit:

  • Einreisevisum
  • Einreisebestimmungen
  • Gesundheitstipps

die unter anderem über das Auswärtige Amt abgerufen werden können. Clevere Traveller versuchen bereits im Vorfeld erste Kontakte zu knüpfen und holen sich Tipps, wo Jobs zu finden sind.

Tipp: Digitale Nomaden arbeiten von überall. Dieser Grundsatz lässt sich auch beim Work & Travel ausnutzen. Sollte sich einfach keine Arbeitsgelegenheit ergeben, wird einfach zum Laptop gegriffen. Gerade in der digitalen Branche spielt es heute oft keine Rolle, von wo aus ein Auftrag erledigt wird. Wer als Work & Traveller diese Variante des Einkommens in Erwägung zieht, sollte sich allerdings mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut machen. Heißt: Selbständigkeit setzt im Regelfall ein angemeldetes Gewerbe voraus, Freiberufler arbeiten in Deutschland ohne Gewerbeschein.

Mitunter besteht hier vielleicht sogar die Chance, bereits ein kleines Netzwerk aufzubauen, welches vor Ort weiterhilft. Sollte doch einmal eine Phase der Arbeitslosigkeit vorliegen, kann ein kostengünstiger Urlaubskredit dabei helfen, diese Zeit zu überbrücken.

Die Kultur des Gastlandes – ein reicher Fundus an Erfahrungen

Was macht den Reiz eines Work & Travel-Aufenthalts aus? Die Antwort hat genauso viele Schichten wie eine Zwiebel. Jeder Work & Traveller fasst den Entschluss schließlich aus anderen Beweggründen. Zu den beliebten Destinationen gehört Australien – auch aufgrund der Tatsache, dass die Vergabe von Visa direkt für Work & Travel-Aufenthalte möglich ist. Entsprechende Infos zum Working Holiday Visum gibt´s direkt bei den zuständigen australischen Behörden.

Work & Travel wird zuerst mit einfachen Jobs wie Erntehelfern o. Ä. in Verbindung gebracht. Warum den Aufenthalt nicht nutzen, um sich neue Kenntnisse anzueignen und vielleicht eine Zusatzqualifikation zu erlangen? Mit etwas Vorbereitung finden Interessenten Kurs- und Seminarangebote, mit denen sich genau diese Zielsetzung realisieren lässt.

Parallel ist der Work & Travel-Aufenthalt ideal, um sich als Quereinsteiger zu positionieren oder den weiteren beruflichen Werdegang zu überdenken. Statt in Deutschland im Büro zu sitzen, können qualifizierte Traveller, die bereits einen Bachelor in der Tasche haben, im Ausland in Jobs vor Ort reinschnuppern. So zündet das Working Holiday vielleicht ganz unerwartet den Karriereturbo im Ausland.

Mann sitzt im Liegestuhl am Strand
Ein Jahr lang ein Land aus der Perspektive eines Arbeitnehmers betrachten
ist für viele Menschen eine wertvolle Erfahrung
Bildquelle: Ditty_about_summer – 377166919 / Shutterstock.com

Unterwegs immer Kontakte knüpfen

Work & Travel heißt, dass Reisen und Arbeiten verknüpft werden. Die Entscheidung hierfür prägt mitunter auch die weitere berufliche Entwicklung. Gedacht wird dabei zuerst an die Erfahrung mit einer fremden Kultur und anderen Sprache.

Aber: In der Praxis können auch die Kontakte mit anderen Work & Travellern oder einheimischen Unternehmen wertvoll sein. Wer das Netzwerk versteht später zu nutzen, gewinnt so vielleicht entscheidende Impulse für das spätere Berufsleben und die Karriere – auch wenn diese während des eigentlichen Work & Travel vielleicht noch nicht offensichtlich ist.

AuslandsjahrFazit: Ein Work & Travel kann Weichen für die Zukunft stellen

Work & Travel ist vorrangig für junge Erwachsene interessant, die Land und Leute aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen wollen.
Dieses Klischee hat Substanz und trifft auf einen wahren Kern. Das Work & Travel kann am Ende aber viel mehr sein.

Gerade wenn die Jobs nicht nur zum Geld verdienen, sondern auch für Zusatzqualifikationen genutzt werden oder Traveller die Kontakte zum Aufbau eines Netzwerks nutzen, ist der Aufenthalt im Ausland wertvoll.

Mitunter entstehen auf diese Weise sogar Kontakte, die im weiteren Verlauf der Karriere die entscheidende Richtung und Impulse geben.

 

 

 

 

 

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