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Mit dem Auto nach Russland reisen



Russland ist ein faszinierendes Land. Städte wie Moskau und St. Petersburg sind einfach bezaubernd. Wenn Sie planen, in das Land mit dem eigenen Auto zu fahren, sollten Sie einige Dinge darüber wissen und beachten. Eine Reise mit dem Auto nach Russland muss sorgfältig vorbereitet werden. Im Vergleich zum dicht besiedelten Mitteleuropa sind die Entfernungen in Russland viel länger.

Autoreise nach MoskauZudem sollten Sie die russischen Straßenschilder in kyrillischer Schrift lesen können und genug Russisch sprechen, so dass Sie nach dem Weg fragen können. Bei Autopannen muss beispielsweise die Milizija – die Polizei gerufen werden: Sollten Sie kein Russisch sprechen, ist die Verständigung wesentlich schwerer.

Vor der Reise an die Absicherung denken

Wenn Sie nach Russland fahren wollen, sollten Sie bereits bei der Planung Ihrer Reise an eine eventuelle Versicherung gegen Diebstahl ebenso denken, wie an Unfälle oder Pannen. Vor allen Dingen neue Autos sind in Russland diebstahlgefährdet. In Russland kann es schwierig sein, bei einer Panne die benötigten Ersatzteile für Ihr Auto zu beschaffen. Für russische Autotypen sind dagegen nicht nur die Ersatzteile leichter erhältlich, sie vertragen auch das russische Benzin besser. Wenn Sie mit einem benzingetriebenen Fahrzeug unterwegs sind, das einen Katalysator hat, kann es sein, dass durch das russische Benzin der Katalysator geschädigt wird und anschließend in Deutschland ausgetauscht werden muss. Der ADAC bietet seit einigen Jahren für Reisende eine Verkehrsrechtsschutzversicherung, die in Russland allerdings nur für gemietete Autos gilt. Das eigene Auto aus Deutschland lässt sich darüber nicht versichern.

Einreise nach Russland

Sind Sie deutscher Staatsbürger? Dann brauchen Sie für die Reise mit dem Auto nach Russland ein Visum, das Sie sowohl für die Einreise, als auch für die Ausreise vorweisen müssen. Auch wenn Sie durch Autoreise nach RusslandRussland reisen, um beispielsweise nach Kasachstan zu kommen, brauchen Sie ein Transitvisum. Die genauen Informationen zum Visumverfahren sind auf der Homepage der russischen Botschaft zu finden. Die aktuellen Sicherheitshinweise finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Für Autoreisen mit Kindern nach Russland müssen diese  einen eigenen Kinderausweis vorweisen. Falls Sie nach Russland über das Baltikum, über Estland oder Litauen reisen wollen, sollten Sie sich vorher bei den Vertretungen dieser Länder erkundigen, ob Sie für diese Transitstrecken ein Transitvisum benötigen. Zu den Grenzformalitäten gehört die Registrierung nach Ihrer Einreise.

Russische Verkehrssitten

Im Vergleich zu deutschen Straßen sind die meisten russischen Straßen nicht sehr gut. Oft haben sie weder Markierungen, noch Notrufsäulen. Es gibt nur wenige Autobahnen in Russland. Auf diesen ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 110 km/h. Wenn Sie eine Panne am Straßenrand sehen: Halten Sie lieber Russlandreisen mit dem Autonicht an. Wie in vielen anderen Ländern auch, gibt es in Russland sowohl Trickbetrug, als auch Trickdiebstahl. Manche Rechte stehen nur auf dem Papier, Sie haben wenig Chancen darauf, sich durchzusetzen.

Das gilt vor allem, wenn Sie einen Unfall mit einem Beamten oder einem Wirtschaftsboss haben. Hier könnte Ihnen auch dann die Schuld zugeschoben werden, wenn Sie keine haben. Diese Menschen nehmen für sich Privilegien in Anspruch, missachten die Verkehrsregeln, fahren mit Blaulicht, drängeln, fahren aggressiv. Sollten Ihnen Luxuslimousinen oder hochwertige Geländewagen begegnen: Halten Sie lieber Abstand. Wenn Sie trotzdem einen Unfall haben sollten, müssen Sie ihn der Versicherung “Ingosstrach” melden.

Pannen und Reparaturen

Wenn Sie in Russland eine Autopanne haben, lassen sich die Ersatzteile schwieriger beschaffen, als in Deutschland. Deswegen ist es sinnvoll, wenn Sie Verschleißteile wie Glühbirnen, das passende Motoröl und Kühlflüssigkeit sich in Deutschland günstig in Online Shops besorgen. Wenn Sie unterwegs mit einer Panne liegenbleiben, halten Sie am besten ein Auto an und fragen Sie nach der nächsten Werkstatt oder lassen Sie sich dahin abschleppen. Falls Sie Ihr Auto selbst reparieren können, sind Sie dabei eindeutig im Vorteil.

 

Bilquelleangabe:
Bild oben und Mitte: pixabay.de
Bild unten: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

 

 

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